Gedichte

aus dem prallen Leben - welche Sprache verdienen die? Kultivierte Hochsprache, die verschleiert, was es zu beschreiben gibt? Grammatische Kunstwerke, die Deutungen und Zuordnungen schon vorwegnehmen und somit den Lesegenuss auf pure Zustimmung oder Ablehnung reduzieren?

Nein, es braucht einen deutschen Jünger Charles Bukowskis, der sich nicht zu fein ist, Grobes auch grob zu benennen, ohne dass Bekanntes abstoßend wirkt. Die dem Alltagsleben innewohnende Poesie ist nicht zart duftend, sondern deftig wie Eisbein und Sauerkraut.

Regina Pabst-Schupke; Köln
Literaturagentin

foto (c) h.schida
Umschlagentwurf (c) h.schida
Books on demand      ISBN: 3-8311-2532-5      Seiten: 140      10,11 Euro
Dieses Buch ist nur noch beim Autor, Rainer J. Hocher, Ranzenbergweg 3, D-32689 Kalletal-Stemmen erhältlich !